Mit OP-EYES werden alle Inside-Gaps (Offene Insides) und reguläre Gaps im Chart visualisiert. Offener Inside bedeutet: eine Kerze bildet mit der vorherigen Kerze eine Inside-Kombination und der Close-Preis der darauf folgenden Kerze befindet sich ausserhalb der Inside-Handelsspanne, so entsteht ein sogenanntes "Inside"-Gap. Als "Inside-Up-Gaps" werden diejenigen Offenen Insides benannt, aus denen der Preis nach oben ausbricht. Im umgekehrten Fall werden sie als "Inside-Down-Gaps" benannt. Schliesst die Folgekerze nach Ausbruchversuch jedoch innerhalb der Handelsspanne der Inside-Kerze, liegt kein Offener Inside vor. | Abb.1: Inside-UpGap | | Abb.2: Inside-DownGap | | Abb.3: kein Offener Inside | Über die Größe des "Gaps" werden verschiedene Ansätze vertreten. Es wird jedoch im Folgenden festgelegt, dass die Gap-Größe vom Close der Inside-Kerze bis zum Close der Folge-Kerze bemessen ist. Die Handhabung erfolgt quasi analog jener zum normalen Gap. Ein Offener Inside gilt demnach als geschlossen, wenn nachfolgend der Preis-Close kleiner/gleich als das Inside-Close (Inside-Up-Gap) bzw. größer/gleich als das Inside-Close schliesst (Inside-Down-Gap). |
| Abb.4: Inside-UpGap-Close | | Abb.5: Inside-DownGap-Close |
OP-EYES markiert Offene Insides mit einer farbigen Linie. "Inside-Up-Gaps" werden Cyan-farben und "Inside-Down-Gaps" rot-farben markiert. Die am jeweiligen Close beginnende Trendlinie wird solange fortgeführt, bis der Offene Inside geschlossen ist. Dort endet dann die Trendlinie. Reguläre Gaps werden als "Downside-Gaps" schwarz und als "Upside-Gaps" gelb markiert. Nachdem ein per Trendlinie markiertes Gap geschlossen wurde, endet an der Gap-Close-Bar diese Trendlinie. Inside- und Gap-Funktion können per #INS_Func(true) und #GAP_Func(true) einzeln zu oder per #INS_Func(false) bzw. #GAP_Func(false) abgeschaltet werden.
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