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WHS FutureStation

WH Selfinvest WH Selfinvest bietet für den Futures-/CFD-/FOREX-Handel die Handelsplattform WHS FutureStation Nano mit umfangreicher Funktionalität , vielen nützlichen Analyse-Tools und BuiltIn-Strategien. Der Service von WH SelfInvest ist als herausragend zu bezeichnen - ein weiterer Anreiz, diese Plattform einmal zu testen und die praktischen Funktionen und mitgelieferten Analyse-Tools kennen zu lernen.

Für Kunden, die ihre eigene Handelsstrategien erstellen möchten, bietet die WHS FutureStation mehrere Wege zur Umsetzung, auf die im folgenden Überblick eingegangen wird.

Konfigurierbare Standard-Sentimentoren
Standard-Sentimentor einfügen Dialog Standard-Sentimentoren können aus dem gleichnamigen Ordner über den 'Indikator hinzufügen'-Dialog in den Chart geladen werden. Auf den Code der Standard-Sentimentoren besteht für den Nutzer kein Zugriff. Nach Doppel-Klick auf den geladenen Sentimentor in der Designer-Leiste öffnet sich der Interpretations-Dialog (oder, falls Interpretation intern vorgegeben, öffnet sich das Hinweis-Fenster 'Die Interpretation dieses Sentimentors ist fest vorgegeben.').

Interpretations-Dialog Insgesamt sind 5 Interpretations-Schemata verfügbar. Für jeden Standard-Sentimentor ist ein Schemata konfigurierbar (oder intern fest vorgegeben). Im Interpretations-Dialog werden die Sentimente (Stimmungen) für definierte Bedingungen festgelegt. Aus der Zusammensetzung der Sentimente erfolgt letztlich die Signalgenerierung, wobei mit Sentiment 100 ein Kaufsignal und mit Sentiment 0 ein Verkaufssignal generiert wird. Sentiment 50 bedeutet eine neutrale Stimmungslage. Weitere Informationen zur Konfiguration der Interpretations-Schemata und Sentimentsteuerung finden Sie im NanoTrader-Handbuch 'Handels-Systeme' im Kapitel 5 ('Konfiguration der Sentiment-Erzeugung').

Meta-Sentimentor Für eine Signalgeneriererung muss der Meta-Sentimentor ebenfalls in den Chart geladen werden. Signale werden im Meta-Sentimentor und auch im Chart angezeigt. In den Handelssystem-Einstellungen in der Designer-Leiste kann der Meta-Sentimentor so konfiguriert werden, dass er Positionen schliessen darf oder nicht. Über die Einstell-Parameter des Meta-Sentimentors können die verschiedenen Sentimentoren in einer Analyse in den Meta-Sentimentor mit einbezogen oder ausgeschlossen werden. Letzteres kommt öfter bei EXPRESS-Programmierungen vor, wenn z.B. Sentimentoren nur als Series-Import genutzt werden und deren Interpretation nicht benötigt wird.

Programmierbare EXPRESS-Sentimentoren

EXPRESS-Sentimentor einfügen EXPRESS-Sentimentoren können aus dem gleichnamigen Ordner über den 'Indikator hinzufügen'-Dialog in den Chart geladen werden. Um in EXPRESS zu programmieren, wird eine spezielle Lizenz benötigt (Programmier/EXPRESS-Modul der WHS FutureStation). Nach Doppel-Klick auf den geladenen EXPRESS-Sentimentor in der Designer-Leiste öffnet sich der EXPRESS-Editor.

Mit der Script-Sprache EXPRESS hat der Programmierer die Freiheit, komplexere Logik und eigene Interpretationen für die Sentiment-Generierung zu erstellen, in denen die Sentimente auf Basis der EXPRESS-Calculation definiert werden. Das grundlegende Schema für die Programmierung in EXPRESS-Code ist fest strukturiert und sieht wie folgt aus:

EXPRESS-Script Aufbau arrow Bezeichner EXPRESS und Name des EXPRESS-Scriptes

arrow Variablen-Deklarations-Section: Deklaration und Initialisierung aller verwendeten Variablen

arrow Calculations-Section: Berechnungslogik pro Periode

arrow Interpretations-Section: Berechnung der gewünschten Stimmung pro Periode

arrow Plot-Section: Angabe der darzustellenden Charts und Linien

Wie auch mit Standard-Sentimentoren ist es möglich, mehrere Sentimentoren als Signalgeber, Filter und Stop in einer komplexeren Analyse darzustellen. Im Bild unten wurde beispielhaft ein EXPRESS-Sentimentor mit einem Filter verknüpft. Die Filterbereiche werden im Chart entsprechend farbig markiert und visualiseren Bereiche, in denen Signale zugelassen bzw. gesperrt (gefiltert) werden.

EXPRESS-Script Aufbau

Programmierbare Sentimentoren via Indicator API

API-Sentimentor einfügen API-Sentimentoren (DLLs) können aus dem Ordner PlugIns über den 'Indikator hinzufügen'-Dialog in den Chart geladen werden. Um mit der Indicator-API zu programmieren, wird eine spezielle Lizenz von WHSelfInvest benötigt. Zudem benötigt man eine Entwicklungsumgebung mit C++-fähigem Compiler (z.B. Microsoft VisualStudio).
Die Indikator-Programmier-Schnittstelle bietet fortgeschrittenen Programmierern die Möglichkeit, noch speziellere und komplexere Szenarien zu programmieren, die in EXPRESS nicht möglich sind, wie z.B. Einsatz von globalen Variablen, Datenbank-Zugriffe, Kommunikation zwischen mehreren Charts, Steuerung der Nutzung des Sentimentors (z.B. Zugriff nur auf ausgewählte Symbole), Zugriff auf das Dateisystem u.v.a.m. Letzteres ist mit #CreateFile seit Version 2.2.0 auch in EXPRESS möglich.

Ein Szenario für den Einsatz von NanoPlugIn-Sentimentoren ist z.B. die Nutzung globaler Variablen für eine Inter-Chart-Kommunikation. So ist es möglich, aus einem Chart Daten an einen anderen Chart zu übermitteln. Im Bild unten ist so ein Szenario dargestellt. Im Chart links werden die Daten der roten Linie an den Tick-Chart übermittelt und dort als blaue Linie dargestellt. Auf diesem Level kann nun z.B. intrabar eine Order ausgeführt werden.

Szenario einer Inter-Chart-Kommunikation

-> Anwendung der Nutzung von globalen Variablen im Beispiel einer Inter-Chart-Kommunikation

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